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Choreographie

Was gehört alles zur Choreographie?

         Ø      Musikauswahl, Takt, Tempo

         Ø      Ringausnutzung

         Ø      Kleidung

         Ø      Übungen in Kombination

         Ø      Elemente zusammenstellen

Musikauswahl:
Die Musik muss einem selbst gefallen und sollte das Publikum ansprechen
Auf das Tempo des Liedes sollte es möglich sein, mit seinem Hund im normalen Schritt zu laufen. Wird das Tempo des Liedes schneller sieht es gut aus, wenn man einen leicht hüpfenden Gang einlegt, das lockert den Tanz etwas auf.
Die Musik muss nicht rein instrumental sein,  begleitender Gesang stört nicht.
Der Hund sollte im Trapp laufen, das trägt zu einem besseren Gesamtbild des Tanzes bei.

Takt, Tempo
Zuerst sollten die Länge der Übungen die der Hund beherrscht bestimmt werden. Dazu zähle ich bei jeder Übung mit. Zum Beispiel:  Drehen = 4 sec. Oder 4 Schritte Slalom vorwärts = 8 sec. Usw.

Ringausnutzung
Hierzu einige Beispiele: 


Der Stern immer von der Mitte nach Außen   oder  zwei gelaufene Dreiecke

                               

Laufweise einer Ringausnutzung zum Beispiel ein Marsch: wir laufen eine 8 in vielen Winkeln oder Quadraten siehe Zeichnung oben.
Bei dem Lied Ghostbusters oder einem Schunkellied gehen wir die 8 in vielen Bögen.

Kleidung
Passend zur Musik
Der Hund darf ein Halstuch oder so etwas Ähnliches tragen
Hut, Stock, oder andere Accessoires erlaubt.

 Übungen in Kombination
Wie stellen wir unseren tanz zusammen? Als erstes schreiben wir in eine Tabelle welche Elemente unser Hund bereits kann.

                Übungen                  sec.

1.Verbeugen

2

2. Fuß

 

3. Slalom durch die Beine

2pro

4.Kriechen

 

5.Drehen

4

6. Springen über die Arme

 

7.Round

4

8.Rückwärts

 

9.Wechsel von Fuß nach Hand

 

10.Männchen, groß oder klein

 

11.Walk

 

12.Pfötchen rechts und links

 

 Elemente zusammenstellen 
Als nächstes malen wir unseren Ring auf.
Die Raumaufteilung darf bei der Gestaltung unseres Tanzes nicht vergessen werden. Das bedeutet die zur Verfügung gestellte Fälsche für unsere Vorführung auch zu nutzen. Auch müssen wir daran denken an welchen Seiten das Publikum oder die Richter sich befinden. Gut geeignet für eine Darbietung ist das Laufen in Form einer Acht. Hierzu malen wir uns am besten eine Acht auf.

Die Ausgewählte Musik, hören wir uns Stück für Stück an.
Beginnen wir am Anfang des Liedes. Hier stellen wir uns die Frage wie möchten wir unseren Tanz beginnen. Geht das Lied abrupt los oder erst nach wenigen Sekunden?
Der Anfang ist Geschmacksache. Es gibt viele Möglichkeiten und man sollte es auf seinen Hund abstimmen. Beliebt sind die Anfänge aus der Hocke und der  Hund sitz vor neben oder mit den Vorderbeinen auf den Beinen des Hundeführers. Oder Hundeführer und Hund verbeugen sich neben oder voreinander oder der Hund beginnt mit einem Sitzmännchen. Wir fangen gerne mit einer Verbeugung oder in der Hocke an. Mann kann aber auch gleich mit Fuß laufen oder Pfötchen geben beginnen.
Wir wählen uns die Übung Verbeugen aus und richten uns langsam gleichzeitig mit unserem Hund auf. Anschließend laufen wir zum Takt der Musik Fuß. An markanten musikalischen Stellen zeichnen wir ein X auf unsere gemahlte Acht und schreiben uns die Übung auf die wir an dieser Stelle mit dem Hund tanzen möchten. Hilfreich ist es die Sekunden dieser Sequenz zu notieren. So arbeiten wir uns nun Stück für Stück durch das Lied. Wichtig ist das wir Spektakuläre Übungen z.B. (Springen über die Arme) immer in der Mitte ausführen. Das ist für den Gesamteindruck besser. Am Ende unseres Liedes zeigen wir nochmals ein spektakuläres Element, das steigert die Wirkung des Tanzes aufs Publikum z.B. Verbeugen, Männchen, Springen in den Arm etc.

Hier ein Beispiel mit 6 Übungen

1.Verbeugen

2. Fuss

3. Slalom durch die Beine

4.Kriechen

5.Drehen

6. Springen über die Arme

Nun haben wir die Choreographie unseres Tanzes theoretisch aufs Papier gebracht.

Im zweiten Schritt nehmen wir unseren Kassetten Recorder unter den Arm und begeben uns an einen Ort wo wir unsere Choreographie ablaufen können. Das alles geschieht noch ohne Hund und mit unserer Skizze in der Hand. Beim Laufen zur Musik sehen wir ob unsere geplanten Übungen in den Tanz passen, dabei denken wir uns natürlich unseren Hund an unsere Seite und geben ihm auch die angepassten Körperhilfen geschickt eingebaut in die markanten Musikstellen. Nicht vergessen, dürfen wir das Auszählen der einzelnen Übungen. Sicher werden wir in dieser Übungsphase noch das ein andere an unserem Tanz verändern. Erst wenn wir mit unsere Choreographie zu frieden sind und die Musik uns in Fleisch und Blut übergegangen ist, erfolgt im dritten Schritt das laufen mit unserem Hund.

Zuerst laufen wir die Reihenfolge unserer Choreographie mit unserem Hund ohne Musik. Schritt für Schritt setzen wir unsere ausgedachten Übungen aneinander, gleichzeitig verlängern wir die Abstände der Belohnung. Erst wenn wir die gesamte Länge des Musikstückes aneinander gereiht und ohne Musik mit unserem Hund schaffen, beginnen wir das ganze zur Musik zu laufen. Nach fleißigem Üben kann unser Hund ein ganzes Lied ohne zwischendurch Belohnt zu werden laufen. Wichtig ist, dass wir unser Training immer Abwechslungsreich gestalten. Das heißt, wir trainieren nicht täglich den kompletten Tanz mit unserem Hund, denn erkennt er ein Schema, so wird das Training für ihn nach und nach langweilig und seine Aufmerksamkeit beim Tanzen lässt nach. Besser ist es, den Tanz jeden zweiten oder dritten Tag zu trainieren. In der Zwischen Zeit, üben wir die Sequenzen, die noch gefestigt werden müssen.

Eine ganz andere Methode der Choreographie ist, dass man sein Lied in Takten durch zählt.

Dazu sollten wir erst mal wissen wie lange unser Hund für die einzelne Übung braucht und notieren sie auf ein Blattpapier, damit wir es leichter vor Augen haben. Nehmen wir mal an unser Hund braucht zwei Takte d.h. wir zählen bis zwei bis er mit der Übung drehen fertig ist.

Für das durch die Beine gehen brauchen wir in etwa 8 Takte für vier Schritte von uns. Diesmal als grobe Richtlinie. Wenn wir jetzt die Übungen die der Hund kann aufgeschrieben haben fangen wir komplett an unser Lied im 8ter Takt durch zu zählen. Wie viel 8ter Takte es in unserem Lied gibt hilft uns die einzelnen Übung ein zu fügen. Nun hören wir jetzt unser Lied noch einmal an und stellen uns vor was wir bei dem ersten 8ter Takt machen. Ich möchte es mal einfach halten wir gehen Fuß. Das sind 8 Schritte Fuß. Dann könnte man eine Drehung einbauen und noch mal 6 Schritte Fuß, um auf unseren zweiten 8ter Takt zu kommen. Die dritte 8 machen wir dann mit 4 Schritten Beinslalom. Und so geht man schritt für Schritt durch das Lied. Auch hier ist es wichtig dass man alles erstmal ohne Hund abläuft. Erst wenn wir wissen wie die Reihenfolge ist laufen wir sie mit Hund. Dies ist eine zweite Möglichkeit wie man eine Choreographie zusammenstellen kann. Wir empfehlen auch bei dieser Möglichkeit nicht die Ringausnutzung zu vergessen.

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